Entspann dich! Aber zack-zack!  Oder warum Loslassen einen manchmal einfach weiterbringt

“Was zur Hölle – was ist das schon wieder für eine Woche”, Maren lässt sich erschöpft auf ihr Sofa sinken. Ihr Stundensoll hat sie bereits Mittwochabends erfüllt gehabt, aber die Anfragen von verschiedenen Seiten hören nicht auf rein zu flattern. “Am laufenden Band muss ich die Arbeitsergebnisse meiner Kollegen überprüfen, die teilweise bereits Wochen in die falsche Richtung gearbeitet haben – ich komme so langsam einfach nicht mehr hinterher…” Ihrem Vorgesetzten Klaus hatte sie ihr Leid bereits vor zwei Monaten geklagt – in ihrer Erinnerung an das Gespräch hielt sich seine Unterstützungsbereitschaft aber in Grenzen.

Klaus:  “Tja Maren, du wolltest diese Position und du wusstest, welcher Workload damit einhergeht. Ich bin ja bereit, dir entgegenzukommen und wenn du das als ein grundlegendes Problem unserer Strukturen siehst, solltest du vielleicht einfach deinen Abschluss in Organisationsentwicklung nutzen und uns einen Verbesserungsvorschlag unterbreiten.”

Maren: “Danke für deine Kooperation, Klaus. Ich will ja gar nicht viel, ich möchte einfach nur, dass wir anfangen, agiler zu arbeiten, dass meine Mannschaft vielleicht etwas selbstständiger wird und ich nicht ständig alles überprüfen und absegnen muss.”

Klaus: “Wir wissen beide, dass das nicht von heute auf morgen einfach mal so eben passiert, Maren. Überleg dir gern Maßnahmen, wie du deine Mannschaft in agileren Arbeitsweisen schulst und ihr Mindset auch auf Stand bringst. Ein bisschen Budget kriege ich dafür gelockert, aber großartig Beratungsunternehmen dazu zu holen kannst du dir direkt abschminken – das krieg ich vor unserem CFO niemals gerechtfertigt. ”

Maren: “Mhm, schon klar. Ich überleg mir was.”

Wie sie ihre Pappenheimer allerdings dazu bringen sollte, neben deren wirklich ohnehin schon fordernden Tagesgeschäft auch noch agiles Arbeiten zu lernen, ist ihr seit zwei Monaten ein Rätsel, das sie oft abends nicht einschlafen lässt.

Mit Abschalten tut sich Maren, seit sie nach der letzten Trennung wieder allein lebt, generell schwer – ein Glas Rotwein erfüllt den Zweck schon lang nicht mehr, weshalb sie sich vorgenommen hatte, zweimal die Woche bei Anja zum Yoga zu gehen. Aber mittlerweile artet selbst die vermeintliche Entspannung für Maren in Stress aus, weil sie sich dafür aktiv ihren Kalender freischaufeln muss, während eigentlich noch so viel zu tun wäre.

Der aufmerksamen Anja entgeht es nicht, dass Maren beim kläglichen Versuch, die Pigeon Pose einzunehmen, so entspannt aussieht, wie eine aufgespannte Slackline und spricht sie nach dem Shavasana darauf an.

Anja: “Du Maren, ich möchte dir ja nicht zu nahetreten, aber du wirkst irgendwie unentspannt und das, obwohl du gerade eine Stunde inmitten von Sandelholzräucherstäbchen, Meditationsmusik und Entspannungsyogis verbracht hast. Geht es dir nicht gut?”

Maren: “Ach Anja, was soll ich sagen – der alte Hut. Die Arbeit lässt mich einfach nicht los und mit meinem momentanen Workload ist es echt ein Aufwand, mir zweimal die Woche Zeit für Yoga freizuschaufeln. Der Gedanke, dass ich nachher noch an den Laptop muss, um das wieder aufzuholen, wirkt halt nicht sonderlich entspannend.”

Anja: “Hm. Ich verstehe. Das kann ja auch nicht der Sinn und Zweck dieser Stunden sein, dass das für dich zum Stress ausartet. Da leidet auch die ganze Atmosphäre und somit die Anderen drunter. Das ist jetzt zwar gegen meine eigenen wirtschaftlichen Interessen, aber vielleicht solltest du es mal mit “Down Dog” probieren.”

Maren: “Mit bitte was?”

Anja (lacht): “Down Dog. Das ist eine App, die Freunde von mir entwickelt haben, eigentlich für genau solche Leute wie dich. Jede Menge Termine, schwer planbare Tagesabläufe und ein großes Bedürfnis nach Entspannung und einem Ritual zum Abschluss des Arbeitstages. Du kannst dort Dauer, Musikrichtung, Sprecherin und alles einstellen, wie es für dich individuell an dem Tag passt. Wenn du den ganzen Tag am Laptop gesessen bist, kannst du den Fokus auf Schulteröffnung und Rücken legen, wenn dir vor lauter Sitzen wieder die Hüftbeuger verkürzen, kannst du den Fokus darauf legen – und so weiter. Du kannst sogar den Grad an “Aktivierung” festlegen. Alles ganz individuell, wie du willst, wann du willst. Und kosten tut es einen Bruchteil von dem, was du mir zahlst 😊”

Maren: “Hör mir auf, sowas gibt’s? Anja, das ist die Lösung für mich. Und du hast mich auch auf eine ganz andere Idee gebracht. Ich habe ein ganz verwandtes Problem bei der Arbeit und muss schauen, wie ich meine Mitarbeiter kostengünstig und zeitlich unabhängig zu agilem Arbeiten schulen kann. Wenn man dieses Konzept auch auf die Vermittlung solcher Inhalte ummünzen kann, hab ich gewonnen!”

Ralf, der schüchterne, gut aussehende IT-Techniker mit den verträumten blauen Augen, der den Yogakurs seit zwei Jahren eigentlich nur wegen Maren besucht, wittert seine Chance:

“Hey Mädels, ich habe es nicht vermeiden können, mitzuhören, worüber ihr da gerade sprecht, und ich glaube, ich könnte dir bei deinem Problem helfen, Maren. Es gibt sowas wie sogenannte Learning Management Systems, eLearning Apps, die genau das Problem lösen das du anscheinend hast: sie ermöglichen den Leuten häppchenweise und in ihrem eigenen Tempo neben dem Tagesgeschäft her etwas Neues zu lernen und sich dann auch darüber auszutauschen. Wenn du möchtest, lass uns doch die Tage mal auf einen Kaffee treffen und ich suche mit dir zusammen nach einer passenden Plattform. Ich hab da sogar schon eine im Kopf, die mittlerweile schon vier Stevie-Awards gewonnen hat. Was sagst du dazu?”

Maren, die seit einem Jahr darauf wartet, dass Ralf endlich mal auf sie zugeht, ist begeistert: “Ralf! Das würdest du tun? Unbedingt, lass uns gleich morgen treffen, ja? Ich kanns kaum erwarten!”

An diesem Abend schläft Maren zum ersten Mal seit ihrer Beförderung wieder völlig entspannt und mit einem Lächeln auf den Lippen ein.

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Sebastian Hertlein

Product Owner bei Timmermann Digital
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